20.01. Kalaw
Nach dem Frühstück starten wir mit einem einheimischen Führer zu einer Trekkingtour. Ziel ist eines der Paulung-Dörfer (ein Khmer-Stamm), die oberhalb von Kalaw in den Bergen siedeln. Heute ist Markttag in Kalaw und bevor es in die Berge geht, besichtigen wir ebendiesen. Ich kann dem gebraten Reis mit Schweinefleisch im Bananenblatt nicht widerstehen und nehme spontan ein zweites Frühstück ein. Danach sind wir mehrere Stunden in den Bergen unterwegs, ich unterschätze die Sonne etwas und bekomme einen deutlichen Sonnenbrand. Mittags machen wir Rast in einem nepalesischen Restazrant auf dem Gipfel . Der Hausherr serviert frisch gebackenes Brot mit Kürbiscurry und gelber Linsensuppe, alles angeblich aus eigenem Anbau und sehr lecker.
































Während unserer Tour durch die Berge sehen wir Tee- und Bananenplantagen, Rhizinusbäume und auch allerlei Bergvolk, der Großteil ist heute aber auf dem Markt, vor Ort sind nur die ganz Jungen und ganz Alten. Unser Guide ist offensichtlich bekannt wie ein bunter Hund, daher dürfen wir auch ein Wohnhaus von innen besichtigen. Der Tag endet mit einem Mahl im „Seven Sisters-Restaurant“. Hier wollte ich sowieso hin, es wurde im MERIAN-Heft wärmstens empfohlen. Dem kann ich mich zu 100 % anschließen, der gebratene Fisch im Bananenblatt mit meshed potato war zum niederknien – mit 7000 Kyat allerdings auch das mit Abstand „teuerste“ Essen in diesem Land.