21.01. Kalaw - Mandaly
Früh morgens fahren wir mit unserem Bus auf einer weiteren grauenhaften Strasse Richtung Mandalay, passieren Strassenbaustellen auf denen fast ausschließlich junge Mädchen arbeiten, sehen einen umgestürzten Teakholzlaster und haben selbst einen platten Reifen. Der Reifenwechsel geht allerdings schnell und routiniert von statten, man hat offensichtlich schon reichlich Erfahrung gesammelt, zudem ist ein solcher Stop immer eine schöne Gelegenheit zum „Hasen jagen“ - das ist birmanisch für Pinkelpause … Kurz danach geraten wir in eine Novizen-Prozession: 3 Sprösslinge einer lokalen Fabrikantenfamilie ziehen ins Kloster ein. Sie sitzen herausgeputzt auf Elefanten und ein schier endloser Zug aus Musikanten und Tänzerinnen zieht vor ihnen her. Das Spektakel soll an die 25000 $ kosten, nach dem Umzug sind alle (also auch die Zuschauer … ) dann noch zum Essen eingeladen – es gibt also nicht nur Armut in Burma, manche lassen es ganz ordentlich krachen ...



















Wir müssen allerdings weiter und am Nachmittag wechseln wir dann endlich auf die „Autobahn“ , hier verzögern nur noch Kühe und radelnde Schüler unsere Ankunft in Mandalay. Nach über 8 Stunden haben wir es dann endlich geschafft. Wir wohnen im „New Star Hotel“ in der Nähe des Nachtmarktes. Ich schließe mich heute der Reisegruppe an und esse im von unserem Guide empfohlenen Chinesen um die Ecke vom Hotel. Dass „Mann“ ist eine eher spartanische Lagerhalle mit Hirschköpfen an der Wand, das Essen aber solide und bei Touris wie Einheimischen gleichsam beliebt.