22.01. Mandalay
Mache heute die grosse Mandalay-Besichtigungsfahrt mit. Diese Tour ist diesmal nicht im Reisebegriff inbegriffen, das Programm klingt aber interessant und 10 $ würde die Tour individuell auch kosten – warum also nicht. Wir machen bzw. sehen die Herstellung von Blattgold, die Mahamuni-Pagode und die über und über mit Blattgold beklebte Buddahfigur, eine Weberei, in der der ich für meine Liebste ein praktisches traditionelles Kleidungsstück erstehe, die Mönchsspeisung im xxx-Kloster, einen Shop für Marionetten und anderes Kunsthandwerk, diverse Marmorsteinmetze, Mittagessen am Strand des Irrawaddy, eine Kutschfahrt über fieseste Feldwege in einer 100 % stoßdämpferfreien Eselskarre, das Bagaya-Kloster, das komplett aus Teakholz gebaut wurde, den schiefen Turm von xxx und als Abschluß und Höhepunkt des Tages den Sonnenuntergang auf der U Bein-Brücke.




































Am Abend esse ich mit zweien aus der Gruppe in einer indischen Garküche. Auf dem Bürgersteig sund zwei große gußeiserne Öfen aufgestellt, auf denen ohne Unterlaß leckerste Brotfladen gebacken werden. Der Laden ist sehr gut besucht, was eigentlich immer ein sicheres Zeichen für gutes Essen ist – so auch hier: Das Beefcurry mit Gemüse ist ein Traum, dazu wird Koriander und sauer eingelegte Bohnen und frisches Myanmar-Bier aus der 0,66 l-Flasche gereicht. Anpacken tut hier die ganze Familie, auch die allerkleinsten müssen sich durch abräumen und putzen nützlich machen, unser Kellner ist deutlich unter 10 Jahre alt – Kinderarbeit ist in Burma keine Seltenheit… Die ganze Truppe trägt übrigens rote Fußballtrikots mit Rückennummern – unsere Bedienung hatte die 9 auf dem Rücken – etwa sein Alter ? Tagsüber verkauft man an dieser Stelle übrigens Fahrräder und Autoersatzteile, erst am späten Nachmittag wird das „Restaurant“ aufgebaut.