27.01.Bagan-Yangon
Als ich um 06.00 Uhr aufwache, sind die Musicmaker nebenan schon fröhlich am beschallen. Nach dem Frühstück gehe ich um kurz vor 8 zur Strasse, um mir den versprochenen Umzug anzusehen. Außer Staub und in der Sonne dösenden Hunden ist aber nichts zu sehen. Wie man mir später berichtet, ging es dann doch erst um ½ 12 Uhr los – das ist hier halt so … Ich verbringe den Tag mit Lesen am Pool, andere Möglichkeiten hat man eigentlich auch kaum : Zum Radeln ist es zu heiß, Internet gibt es nur „Downtown“ und seit Punkt 11 Uhr ist zudem auch noch der Strom abgeschaltet – vor 18 Uhr wird er auch nicht mehr angeschaltet.
Ich packe im Halbdunkel meine Siebensachen und am späten Nachmittag geht es dann zum Flughafen. Der Bagan-Airport ist sehr übersichtlich, die Flüge sind handschriftlich auf einer Tafel notiert und es gibt genau ein Röntgengerät für die Gepäckkontrolle. Wir sitzen kaum im Flieger und sind noch mit dem Anschnallen beschäftigt, da rollt die Maschine bereits auf die Rollbahn, die Sicherheitshinweise werden in Rekordtempo heruntergespult und eine halbe Stunde vor der eigentlichen Abflugzeit sind wir bereits in der Luft – die Piloten wollten wohl schnell Feierabend machen …







Am Abend esse ich mit Gerd und Anne, die beide auch keine Strandverlängerung gebucht haben, im Sakuratower im 20. Stock mit Rundumblick. Unter uns liegt Yangon, dunkel bis auf die Schwedagon-Pagode und die Hauptverkehrsachsen … Als ich zurück ins Hotel komme, ist auf einmal mein Zimmerschlüssel verschwunden, man unterstellt mir erstmal ich hätte ihn mitgenommen … Die verpeilten Mädchen an der Rezeption fangen schließlich doch zu suchen an und nach längerer Zeit taucht schließlich irgendein Typ mit meinem Schlüssel auf – sehr merkwürdig ... Ich bestelle einen Weckruf und ein Taxi für 05.15 Uhr und lege mich schlafen ...