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13.01. Yangon

Zwei meiner Mitreisenden sind auch individuell angereist und haben nicht wegen fehlender Enteisungsfahrzeuge in FFM ihren Anschlussflug verpasst. Wir nehmen uns für 2 $ gemeinsam ein Taxi und fahren zur Schwedagon-Pagode. Wir kommen kurz vor Sonnenuntergang an und sind schwer beeindruckt von Größe und Ausmaß des wichtigsten Heiligtums der Birmanen. Kurz nach Verlassen der Stätte erleben wir dann unseren ersten längeren Stromausfall. Häuser, Ampeln und die ohnehin schon wenigen Strassenlaternen bleiben auf einmal dunkel, nur der Sternenhimmel über uns erhellt noch ein wenig die Szenerie. Augen auf im Straßenverkehr heißt es jetzt, viele Fahrzeuge fahren ohne Licht und selbst auf dem Gehweg tauchen unvermittelt tiefe „Fallgruben“ auf, die für Stromausfälle vorgesehenen Taschenlampen liegen selbstverständlich sämtlichst im Hotel. Wir mischen uns unter die Einheimischen und besuchen eine Art „Gartenrestaurant“, ich bestelle gebratene Shannoodles & Prawn und bekomme gebratenen Reis mit Huhn – nun ja, immerhin ... In Yangon sind so wenig Ausländer unterwegs, das man sich oft sogar grüßt, falls man auf seinesgleichen trifft. Den Einheimischen hier ist unsere Anwesenheit allerdings schnurzegal, vielmehr fesselt die abendliche Fernsehübertragung irgendeines Filmes. Ab und an erklingen Walzerklänge über die TV-Lautsprecher, die Birmanen schauen wie paralysierte Kaninchen in den kleinen Fernseher – würde im Nachhinein gerne wissen, was da zur Aufführung gebracht wurde ...

Vor dem Zubettgehen kaufe ich mir noch eine Flasche Myanmar-Bier und eine kleine Flasche einheimischen Whiskey für umgerechnet 1 Euro. Kann mir zwar nicht vorstellen, daß er bei diesem Preis trinkbar ist, dennoch greife ich zu – zur Not nehme ich ihn zu desinfizieren ;-) Der Whiskey ist allerdings von erstaunlich guter Qualität („supervised by international experts“ ) , kein Vergleich zu der Plörre, die Emirates seinen Gästen serviert ...

 

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Unterwegs bin ich in Burma mit Original 68ern, Oberstudienräten, 2 Ex-Bauern aus dem Allgäu , Esoteriktanten und schwäbischen Hausfrauen. Leider eine ziemliche Langweilertruppe: Zum Essen muß ich meist alleine gehen, da die Mitreisenden entweder fußkrank und somit immer nur direkt in der Nähe des Hotels dinieren, magenkrank und/oder Angst vor Tropenkrankheiten haben oder einfach lieber Pommes Schranke hätten und zudem leider auch kein Englisch können, ideale Vorraussetungen für eine Südostasienreise also. Am nächsten Morgen muß ich dann aber immer Bericht über meine kulinarischen Erlebnisse erstatten …

Weiterhin dabei ist Lily, die gesetzlich vorgeschriebene staatliche Reisebegleitung. Bei ihr kann man $ gegen Kyat tauschen (Kyat spricht man aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen übrigens wie „Jazz“ aus ) sofern man ihr niegelnagelneue Dollarscheine vorlegt. Scheine die einen Knick, eine Markierung, gefaltet sind und/oder vor 2004 sind, sowie aus bestimmten Serien stammen, werden nicht angenommen. Auf der Strasse gibt es einen leicht besseren Kurs, allerdings sollte man wissen wie die Scheine aussehen, da nicht nur theoretisch jede Menge ungültige Banknoten im Umlauf sein müssen.

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