03. - 04.02. Vang Vieng
Mit einem „VIP-Bus“ geht es nach Vang Vieng. Nachdem wir Vientiane verlassen haben, wird auf halber Strecke dann auch die Landschaft deutlich interessanter. Es wird mittelgebirgig, ein wenig sieht es auch wie im Allgäu mit Bananenbäumen am Wegesrand, die ersten Karstberge tauchen am Horizont auf und nur vereinzelte Kuh- und Ziegenherden auf der Straße verzögern noch unsere Ankunft in Vang Vieng.
Vang Vieng hat ja mit einem recht zweifelhaften Ruf zu kämpfen: Einerseits umgeben von einer traumhaften Landschaft, man kann noch im Fluß baden gehen – anderenseits jede Menge Sauf-Tourismus, der von kommunaler Seite auch noch gefördert wird.













Wie auch immer, es ist offensichtlich schon Nebensaison, der Ort ziemlich leer und vom „Ballermann“ ist man zum Glück noch Lichtjahre entfernt … Die beiden Hauptvergnügen der meisten Reisenden bestehen darin, sich a) in einem LKW-Schlauch mit einem Bier in der Hand vier Kilometer den Fluss hinuntertreiben zu lassen bzw. b) sich auf versifften Matratzen in TV-Kneipen US-Serien anzusehen …
Ich für meinen Teil verzichte auf beides und mache lieber eine kleine Wanderung ins Umland, besichtige eine der vielen am Ort verhandenen Höhlen (langweilig – hätte ich mir auch sparen können) und versacke schließlich bei eisgekühltem Beerlao in einem Biergarten am Fluß, wo ich diesen Bericht hier tippe …







