19.02. Hanoi
Um 07.00 will ich frühstücken gehen, das Hotel und sein Personal aber noch in tiefem Schlaf. Der Portier und sein Gehilfe haben es sich auf den Sofas in der Lobby gemütlich gemacht und schnarchen um die Wette. Nach einiger Zeit bemerkt man meine Anwesenheit und stellt mir in 20 Minuten ein Frühstück in Aussicht. Man präsentiert eine große Karte, allerdings hat man das allermeiste nicht, die Tische sind syphig mit Speiseresten. Man versucht hier ****-Hotel zu spielen, zumindest aber der Service ist nachwievor auf dem Stand eines *-08/15-Guesthouse irgendwo in der Provinz. Egal, was dann serviert wurde, war sehr gut, nur das Klimaanlagenmonster, das ständig eiskalte Luft in den Raum bläst, nervt gewaltig... Mittags versuche ich am Bahnhof Fahrkarten für den Zug nach Hoi An zu kaufen, was sich leider als nicht ganz einfach erweisen soll. Es ist immer noch Tet und das ganze Land in Bewegung, dementsprechend voll die Züge und mager das Fahrkartenangebot. In der Schalterhalle lange Schlangen, es wird gekeilt und gedrängelt, schließlich bekomme ich noch zwei Tickets, allerdings nicht mehr für den gewünschten Zug. Generell sollte man lieber einige Wochen vorher buchen, wenn möglich auch nicht unbedingt mit der Staatsbahn, aber dazu dann später mehr ...














