Willkommen in Südostasien !
20.01. Kalaw
Nach dem Frühstück starten wir mit einem einheimischen Führer zu einer Trekkingtour. Ziel ist eines der Paulung-Dörfer (ein Khmer-Stamm), die oberhalb von Kalaw in den Bergen siedeln. Heute ist Markttag in Kalaw und bevor es in die Berge geht, besichtigen wir ebendiesen. Ich kann dem gebraten Reis mit Schweinefleisch im Bananenblatt nicht widerstehen und nehme spontan ein zweites Frühstück ein. Danach sind wir mehrere Stunden in den Bergen unterwegs, ich unterschätze die Sonne etwas und bekomme einen deutlichen Sonnenbrand. Mittags machen wir Rast in einem nepalesischen Restazrant auf dem Gipfel . Der Hausherr serviert frisch gebackenes Brot mit Kürbiscurry und gelber Linsensuppe, alles angeblich aus eigenem Anbau und sehr lecker.
































Während unserer Tour durch die Berge sehen wir Tee- und Bananenplantagen, Rhizinusbäume und auch allerlei Bergvolk, der Großteil ist heute aber auf dem Markt, vor Ort sind nur die ganz Jungen und ganz Alten. Unser Guide ist offensichtlich bekannt wie ein bunter Hund, daher dürfen wir auch ein Wohnhaus von innen besichtigen. Der Tag endet mit einem Mahl im „Seven Sisters-Restaurant“. Hier wollte ich sowieso hin, es wurde im MERIAN-Heft wärmstens empfohlen. Dem kann ich mich zu 100 % anschließen, der gebratene Fisch im Bananenblatt mit meshed potato war zum niederknien – mit 7000 Kyat allerdings auch das mit Abstand „teuerste“ Essen in diesem Land.
Aktualisiert (Freitag, den 18. Februar 2011 um 13:52 Uhr)
21.01. Kalaw - MandalyFrüh morgens fahren wir mit unserem Bus auf einer weiteren grauenhaften Strasse Richtung Mandalay, passieren Strassenbaustellen auf denen fast ausschließlich junge Mädchen arbeiten, sehen einen umgestürzten Teakholzlaster und haben selbst einen platten Reifen. Der Reifenwechsel geht allerdings schnell und routiniert von statten, man hat offensichtlich schon reichlich Erfahrung gesammelt, zudem ist ein solcher Stop immer eine schöne Gelegenheit zum „Hasen jagen“ - das ist birmanisch für Pinkelpause … Kurz danach geraten wir in eine Novizen-Prozession: 3 Sprösslinge einer lokalen Fabrikantenfamilie ziehen ins Kloster ein. Sie sitzen herausgeputzt auf Elefanten und ein schier endloser Zug aus Musikanten und Tänzerinnen zieht vor ihnen her. Das Spektakel soll an die 25000 $ kosten, nach dem Umzug sind alle (also auch die Zuschauer … ) dann noch zum Essen eingeladen – es gibt also nicht nur Armut in Burma, manche lassen es ganz ordentlich krachen ...
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Wir müssen allerdings weiter und am Nachmittag wechseln wir dann endlich auf die „Autobahn“ , hier verzögern nur noch Kühe und radelnde Schüler unsere Ankunft in Mandalay. Nach über 8 Stunden haben wir es dann endlich geschafft. Wir wohnen im „New Star Hotel“ in der Nähe des Nachtmarktes. Ich schließe mich heute der Reisegruppe an und esse im von unserem Guide empfohlenen Chinesen um die Ecke vom Hotel. Dass „Mann“ ist eine eher spartanische Lagerhalle mit Hirschköpfen an der Wand, das Essen aber solide und bei Touris wie Einheimischen gleichsam beliebt.
Aktualisiert (Freitag, den 18. Februar 2011 um 13:53 Uhr) |