Willkommen in Südostasien !
16.01.Rangon, Nyaungshwe am Inle-See
Morgens um 11.00 geht es mit dem Flugzeug weiter mit Air Yagon nach Helo, in die Nähe des Inle-Sees. Wir fliegen mit einer Turboprop-Propellermaschine, das Firmenlogo zeigt einen fliegenden Elefanten, das Firmenmotto ist: „You're safe with us“ … Die Abflugtafel im Airport ist sehr übersichtlich, als das Boarding beginnt, geht ein Mann mit einer Tafel umher und fordert zum einsteigen ein. Nach Ankunft kurze Busfahrt nach Nyaungshwe, nördlich an einem Kanal zum Inle gelegen. Wir steigen im Remember Inn ab. Neues Haus mit guten Betten, das Frühstück wird in einem Häuschen auf dem Dach serviert. Am Nachmittag erkunden wir kurz den Ort und mieten uns für 6000 Kyat ein Longboat incl. 2 Steuerfrauen. Am Anfang war das eine höchst kippelige Angelegenheit, das Boot schwamm nur eine Handbreit über der Wasseroberfläche und ich hatte das Netbook, die Kamera, das Bargeld und den Pass mit allen Visas dabei, wenn das nass geworden wäre, hätte ich ein dickes Problem gehabt. Die beiden Damen paddeln allerdings sehr souverän und nach kurzer Zeit verlassen wir die Hauptroute (die auf den See führt, und daher entsprechend stark befahren ist) und biegen in einen Seitenkanal ein, um hier das ländliche Leben zu betrachten – die Provinz ist ja bekanntlich völlig unterbewertet …


















Am Abend nehme ich mein Abendmahl im „Four Sisters Restaurant“ ein. Da ich der einzige Gast bin, unterhalte ich mich ausführlich mit „Sister Number One“ und wir beide klagen uns gegenseitig unser Leid über unsere schlecht laufenden Geschäfte … Das Essen ist ganz ausgezeichnet, es gibt allerdings kein a la carte – gegessen wird was auf den Tisch kommt. In meinem Fall Bohnengemüse. Selleriesalat, Nudelsuppe, Bratkartoffeln und Schweinefleisch auf Shan-Art. Eine riesige Portion übrigens, das hätte für zwei gereicht. Es gibt keine festen Preise, man zahlt was es einem wert ist …
Aktualisiert (Freitag, den 18. Februar 2011 um 12:53 Uhr)
17.01. Inle-SeeVolles Programm auf dem Inle-See, Djoser hat für den heutigen Tag eine Tour gebucht, die im Reisepreis inbegriffen ist. Wir sind ab 7.30 Uhr mit größeren 5-Sitzer-Longtails unterwegs, die von einem röhrenden Diesel angetrieben werden und mit nicht unerheblicher Geschwindigkeit über den See knattern. Es ist noch sehr frisch, alle sind mehr oder minder dick eingepackt. Wir besichtigen (in der Reihenfolge ihres Auftritts): Einbeinruderer beim fischen, die obligatorische Pagode mit romantischem Ruinenfeld direkt vor der Haustür, schwimmende Märkte, birmanische Roulettespieler, einen Messerschmied, eine Seidenweberei, eine Zigarren-Manufaktur, schwimmende Gärten und zuletzt die springenden Katzen im Nga Phe Kyaung-Kloster. Auch wenn dies hier jetzt nicht so spektakulär klingen mag: es ist ein Ort von unglaublicher Schönheit mit einem magischen Licht in den frühen Morgenstunden, ein Tag, den ich nicht so schnell vergessen werde – und ich bin erst am Anfang dieser Reise ... Am Abend gehe ich ins Aurora in der Nähe des Hotels: Gebratener Tofu, Shansuppe und Gemüsecurry. Es dauert ewig und drei Tage, zwischendurch wird den Gästen selbstgemachtes Popcorn gereicht um den schlimmsten Hunger zu vertreiben, nach einer gefühlten Stunde wird dann wieder ein unglaublich reichhaltiges Mahl serviert, das zudem wieder ausgezeichnet mundet. Mikrowellen sind hier offensichtlich noch unerschwinglich – glückliches Burma ...
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Aktualisiert (Freitag, den 18. Februar 2011 um 13:50 Uhr) |