Willkommen in Südostasien !
28.01.Yangon-Bangkok
Um 05.00 schrillen meine 2 Wecker ( … sicher ist sicher …), den Hotelweckruf hat man selbstverständlich vergessen und auch ein Taxi muß erst organisiert werden. Ich fahre durch das noch finstere Yangon, bis auf einige Bettelmönche ist noch niemand unterwegs, allerdings muß Taxifahrer des öfteren auf der Fahrbahn liegende Hunde durch lautes Hupen vertreiben. Am Flughafen muß man an einem Schalter erst die Flughafensteuer in Cash bezahlen ( 10 $, nur nagelneue Banknoten werden akzeptiert ) , sonst darf man nicht einchecken. Es folgt ein unspektakulärer Flug nach Bangkok, auf dem Sitz neben mir eine junge Deutsche, die eine ähnliche Tour, wie ich sie gerade mache, fast hinter sich hat. Wir tauschen Erfahrungen über Myanmar aus und ich erhalte noch einige aktuelle Tips für meine weitere Reise.


Aktualisiert (Freitag, den 18. Februar 2011 um 13:58 Uhr)
29.01-30.01. BangkokDas Visa nach Laos gibt es zwar „on arrival“ für 30 $, allerdings werden zwei Passbilder abverlangt, die ich natürlich nicht dabei habe. Ich versuche mit dem Taxi nach Siam Center zu fahren, allerdings nimmt man mich nicht mit, die Strecke (3km) ist den Herren Taxifahrern offensichtlich zu kurz, ich muß den Nahverkehr nehmen, was leider etwas umständlich ist: 2 Stationen Metro ( incl. Schockfrostung durch die extrem kalte Klimaanlage), danach umsteigen in den Skytrain (10 Minuten Fußweg durch das schwül-heiße Bangkok) und nochmals 2 Stationen fahren (erneute Schockfrostung auch hier). Ich gehe ins MBK, ein riesiges Einkaufszentrum über 6 Etagen (in direkter Nähe auch noch das Tokyu und das xxx, sowie der xxx-Markt) und versuche einen Passbildautomaten zu finden. In dem riesigen Kasten gibt es ungefähr 500 verschiedene Handyläden, einen okayen Foodcourt und ungezählte Shops die unter den Augen der Polizei „Original-Fake“-Uhren/Klamotten/CD/DVD/Software verkaufen.
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Als ich die Hoffnung schon aufgegeben habe, stosse ich zufällig auf einen Fotografen, der sich auf Aufnahmen in historischen Kostümen (kann man dort leihen) spezialisiert hat. Man macht mir aber ausnahmsweise auch 4 profane Passbilder. Wenn ich es mir jetzt im Nachhinein überlege – vielleicht lasse ich dort beim nächsten Mal ein Bild von mir in einer albernen Phantasieuniform machen … Am nächsten Tag fahre ich ins Jim Thompson-Haus und mache dort eine Besichtung (im Haus leider Fotoverbot), anschließend schaue ich mir noch den eher unspektakulären Lumpini-Park an. Abends dann wieder ins Viertel zu meinen chinesischen Freunden, ich esse gebratenes Grünzeug mit scharfer Tunke ( sieht aus wie grüner Reibekuchen, möglicherweise Wasserkresse/-spinat ), chinesische Bratwurstbällchen am Spieß, eine frisch geschälte Guave und diverse frisch gepresste Säfte.
Aktualisiert (Freitag, den 18. Februar 2011 um 14:00 Uhr) |