Willkommen in Südostasien !
19.02. Hanoi
Um 07.00 will ich frühstücken gehen, das Hotel und sein Personal aber noch in tiefem Schlaf. Der Portier und sein Gehilfe haben es sich auf den Sofas in der Lobby gemütlich gemacht und schnarchen um die Wette. Nach einiger Zeit bemerkt man meine Anwesenheit und stellt mir in 20 Minuten ein Frühstück in Aussicht. Man präsentiert eine große Karte, allerdings hat man das allermeiste nicht, die Tische sind syphig mit Speiseresten. Man versucht hier ****-Hotel zu spielen, zumindest aber der Service ist nachwievor auf dem Stand eines *-08/15-Guesthouse irgendwo in der Provinz. Egal, was dann serviert wurde, war sehr gut, nur das Klimaanlagenmonster, das ständig eiskalte Luft in den Raum bläst, nervt gewaltig... Mittags versuche ich am Bahnhof Fahrkarten für den Zug nach Hoi An zu kaufen, was sich leider als nicht ganz einfach erweisen soll. Es ist immer noch Tet und das ganze Land in Bewegung, dementsprechend voll die Züge und mager das Fahrkartenangebot. In der Schalterhalle lange Schlangen, es wird gekeilt und gedrängelt, schließlich bekomme ich noch zwei Tickets, allerdings nicht mehr für den gewünschten Zug. Generell sollte man lieber einige Wochen vorher buchen, wenn möglich auch nicht unbedingt mit der Staatsbahn, aber dazu dann später mehr ...















Aktualisiert (Freitag, den 19. März 2010 um 05:21 Uhr)
20.02. - 21.02. HanoiDer Shuttlebus zum Flughafen fährt pünktlich um 06.30 Uhr am Büro von Vietnam Airlines zum Flughafen ab und bereits nach 30 Minuten sind wir am Ba Noi-Airport. Auch die Maschine aus Frankfurt ist pünktlich gelandet und ich kann endlich die Liebste wieder in die Arme schließen ... Zurück in die Stadt nehmen wir den 17er-Bus und gehen direkt ins Büro von Oceans-Tours, um unsere Ausflüge für die nächsten Tage zu buchen. Auch dort hat man erhebliche Probleme, Fahrscheine nach Sapa zu organisieren, wir müssen unsere Planung komplett umwerfen und bleiben diese Nacht dann doch in Hanoi. Nachdem Ursula im Hotel eingecheckt hat, gehen wir in die Stadt und üben erstmal das Überqueren einer vietnamesischen Großstadtstraße: Egal wie dicht auch der Verkehr ist, man geht langsam los und bleibt NICHT mehr stehen, egal was kommt und wie sehr auch gehupt wird - die Mopeds, Autos und Busse weichen einem aus, solange man sich berechenbar verhält ... Da ich mittlerweile eine beachtliche Mähne besitze, geht es anschließend zum Friseur. Hinter der Altstadt, in der Nähe des Flusses finden wir zufällig einen Salon und handeln für 100.000 Dong einen Haarschnitt für mich aus, Ursula darf sich in einer Zeitschrift einen passenden Schnitt aussuchen. Die anwesende Kundschaft hat großen Spaß an dem Westler, der sich ins kleine Stühlchen quetschen muß. Nach dem Haarschnitt gibt es dann noch eine nicht bestellte ausführliche Kopfmassage und diverse Duftwässerchen - und die ganze Geschichte soll auf einmal doppelt so viel kosten ... Wir ignorieren das freundlich, zahlen den vereinbarten Preis und gehen einfach ... Am Abend gehen wir ins Cha Ca La Vong in der Altstadt, hier gibt es nur ein Gericht, nämlich gegrillten Fisch, serviert in einer heißen Pfanne mit frischen Kräutern und Reisnudeln.
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Aktualisiert (Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 18:07 Uhr) |